Oxidative Vorbehandlung

Feinste Reinigung und verbesserte Haftung – für optimale Lackierergebnisse auf Kunststoffen und anderen Oberflächen.

Oxidative Vorbehandlung

Was ist eine oxidative Vorbehandlung?

Oxidative Vorbehandlungen wie die Plasmareinigung oder Fluorierung bereiten Oberflächen gezielt auf die Lackierung vor. Dabei werden selbst feinste Partikel entfernt und die Oberflächenspannung erhöht – eine wichtige Voraussetzung, damit Lacke, Drucke oder Klebstoffe sicher haften. Das Verfahren eignet sich besonders für Kunststoffe, aber auch für Metalle, Glas und Aluminium.

Wie gehen wir bei der oxidativen Vorbehandlung vor?

Wir setzen auf zwei Verfahren: die Plasmareinigung für eine rückstandsfreie, antistatische Oberflächenaktivierung und die Fluorierung zur gezielten Modifikation von Kunststoffoberflächen. Beide Methoden verbessern die Haftung, ohne die Materialeigenschaften zu verändern. So entsteht eine saubere, reaktive Oberfläche – ideal für filigrane Lackstrukturen oder dünne Schichtsysteme.

Die Vorteile einer oxidativen Vorbehandlung

  • Sichere Haftung auf schwierigen Materialien

    Plasmareinigung und Fluorierung verbessern gezielt die Lackhaftung – auch auf Kunststoffen mit niedriger Oberflächenspannung oder glatten, schwierigen Substraten.

  • Rückstandsfreie, antistatische Reinigung

    Durch die Plasmavorbehandlung werden selbst feinste Partikel entfernt. Die Oberfläche bleibt trocken, sauber und frei von statischen Aufladungen – ideal für hochwertige Lackbilder.

  • Schonende Oberflächenmodifikation

    Die Fluorierung verändert die Oberfläche nur im molekularen Bereich – ohne das Material zu schwächen. Das Ergebnis: höhere Polarität, bessere Benetzbarkeit, optimale Lackierbarkeit.

Wann eine oxidative Vorbehandlung besonders sinnvoll ist

Für Kunststoffe, technische Bauteile und alle, die perfekte Haftung ohne Rückstände brauchen.

Oxidative Vorbehandlungen sind ideal für Bauteile aus Polypropylen, komplexe Kunststoffkomponenten oder andere Materialien mit niedriger Oberflächenspannung. Sie sichern die notwendige Haftung – effizient, materialspezifisch und ganz ohne chemische Rückstände. Besonders bei dünnen Lackschichten oder anspruchsvollen Designflächen verbessert das Verfahren das Lackbild spürbar.

Branchen wie Medizintechnik, Optik, Luftfahrt oder Maschinenbau profitieren von der präzisen Vorbehandlung. Denn dort zählt jedes Mikrometer – und jede Schicht muss exakt sitzen.

Häufig gestellte Fragen zur galvanischen Vorbehandlung

Für Kunststoffe, aber auch für Metall oder Glas – überall dort, wo höchste Reinheit und sichere Haftung gefordert sind.

Sie ist trocken, rückstandsfrei und wirkt antistatisch – perfekt für feine Bauteile oder kritische Lackierbereiche.

Sie erhöht gezielt die Polarität und Oberflächenspannung, sodass Lacke besser benetzen und sicher haften.

Nein – die Veränderungen finden nur auf molekularer Ebene statt. Das Bauteil bleibt in seiner Struktur und Funktion vollständig erhalten.

Ja – gerade weil sie schonend, trocken und selektiv wirkt, eignet sie sich auch für sensible Materialien und komplexe Geometrien.

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